Atemübungen bei der Essstörungstherapie – Beispiele aus der Praxis

Yoga-Unterricht als Unterstützung der Essstörungs-TherapieBei Bulimie- und Anorexie-Klienten arbeite ich am Anfang gern mit der Bauchatmung bzw. dem langem tiefem Atmen. Oft gewöhnen sich junge Frauen eine reine Brustatmung an, damit der Bauch nicht in seiner natürlichen Wölbung zu sehen ist. Physiologisch wölbt sich unser Bauch aber beim Einatmen nach außen und beim Ausatmen wird er flach. Das Praktizieren der Bauchatmung stellt Kontakt zum Körper her und versorgt uns mit Ruhe und Wohlbefinden.

Essgestörte Klienten berichten immer wieder von den ständig kreisenden Gedanken rund ums Essen oder Nicht Essen und sind somit ständig im Kopf. In diesem Fall praktiziere ich mit den Klienten gern die linke Nasenlochatmung.
Das Atmen durch die linke Nasenlochöffnung entspannt die Gedanken, senkt den Blutdruck und stimuliert die Intuition.
Klienten mit einer verloren gegangenen Körperwahrnehmung und einer depressiven Stimmung haben durch den Anti-Depressionsatem häufig nach langer Zeit wieder den Zugang zum Körper und fühlen wieder Energie im Körper, denn der spezielle Atemrhythmus der Anti-Depressions-Atmung bringt Dir neue Lebensenergie.

Meine CD Yamana Entspannungszeit bietet Betroffenen die Möglichkeit, die Atemtechniken unter Anleitung zu Hause zu üben.