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Essstörungs-Therapie2019-08-15T18:45:32+02:00

Essstörungs-Therapie

“Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.”
Winston Churchill

Unter den Begriff Essstörungen fallen verschiedene Krankheitsbilder. Dazu gehören Magersucht, krankhaftes Gesund-Essen sowie übermäßiger Sport, Ess-Brechsucht, Ess-Sucht und Birgit Schramm Diplom-ÖkotrophologinFressattacken. Bei all diesen Betroffenen kreisen die Gedanken übermäßig um Essen, Gewicht und Figur. Sie verfügen nicht mehr über ein normales Hunger- und Sättigungsgefühl. Häufig sind sie sich ihrer Krankheit lange Zeit nicht bewusst und überzeugt, das Essproblem selbst lösen zu können. Doch das ist ein Irrglaube.

Trotzdem ist es wichtig, dass sich Betroffene selbst für die ambulante Ernährungstherapie entscheiden. Zusätzlich ist eine Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten von großer Bedeutung.

Patienten finden bei mir in der Essstörungstherapie die Unterstützung, die sie benötigen. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung aus meiner Praxis und meiner Arbeit auf der Essstörungsstation in der Asklepios Klinik Nord betreue ich Klienten der verschiedenen Essstörungen.

Leistungsbeschreibung:

Wir in der Fachpraxis Ernährungstherapie erfassen mittels anerkannter Methodik den Ernährungszustand.
Insbesondere folgende Diagnoseschlüssel (ICD)
F50.3‎: ‎Atypische Bulimia nervosa   F50.2‎: ‎Bulimia nervosa
F50.4‎: ‎Essattacken bei anderen psychischen
F50.8‎: ‎Sonstige Essstörungen

Kommen in unser Screening Programm!

Diese Leistungen werden innerhalb der Ernährungstherapie angewandt.
Bei Erstkontakt in der Praxis:

  1. Fragebogen zur Einschätzung des Ernährungszustandes
  2. Elektronisches Hand-Dynamometer zur Kraftmessung
  3. Optie Diet: Analyse von 37 Inhaltsstoffen inkl. Hauptnährstoffe, von 1 – 7 Tage, Refeeding Analyse/Check
  4. Checkliste Nährstoffversorgung aus Tageszufuhr

Fragebogen zur Einschätzung des Ernährungszustandes- (SGA) Subjective Global Assessment
Der SGA ist eine einfache, reproduzierbare Methode zur Einschätzung des Ernährungszustandes bei ambulanten Patienten. Es bedarf keinem apparativen Aufwand oder medizinischem Personal für die Durchführung. Auf Grundlage von Anamnese (Gewichtsveränderung, aktuelle Nahrungszufuhr, gastrointestinale Symptome, Leistungsfähigkeit, Grunderkrankung) schätzen wir den Ernährungszustand des Patienten ein.

Mit meinem Fachwissen informiere ich die essgestörten Patienten über die körperlichen Folgen der Mangelernährung und deren Behebung. Ich vermittle angemessene Portionsgrößen und erarbeite zusammen mit den Patienten eine Wiederbelebung von Mahlzeitenvariationen, um eine ausgeglichene Nährstoffaufnahme zu garantieren. Ziel der Essstörungstherapie ist es, ein freieres und abwechslungsreiches Essverhalten wieder zu aktivieren. Unterstützend biete ich Einkaufstrainings im Supermarkt an sowie Yogaelemente, Meditation und Atementspannung.

Worum geht es bei der Therapie konkret?

Egal, um welche Form der Essstörung es sich handelt, es werden ähnliche Beratungsinhalte, oft mit dem Instrument des Essprotokolls, individuell vermittelt, wie zum Beispiel:

  • Ist -Analyse bzw. Rückmeldung zum Ernährungsprotokoll
  • Was ist überhaupt „gesunde“ Ernährung?
  • Wie sehen die konkreten Empfehlungen für regelmäßige Mahlzeiten aus?
  • Hunger- und Sättigungsmechanismus reaktivieren und stabilisieren
  • Mahlzeitenmengen einschätzen lernen
  • Mangelzustände schrittweise ausgleichen
  • ausreichende Energie- und Nährstoffzufuhr bewusst machen

Welche Signale des Körpers unterstützen die Erkennung von z.B. Hunger- und Sättigungsgefühlen? Das können Sie in meinen Yoga-Kursen – in Einzel- oder Gruppenunterricht– erfahren.

Kostenzuschüsse

Krankenkassen bezuschussen die Ernährungstherapie, da Birgit Schramm zertifizierte Ernährungsberaterin beim Berufsverband der Ökotrophologen (Vdoe) ist.

Klienten liefern ein ärztliches Rezept/Überweisung nach § 43 SGB V vor dem ersten Termin zur Bearbeitung des Kostenvoranschlages. Mit einem ärztlichen Rezept/Überweisung werden maximal 5 Beratungen mit 127 -180 Euro von den Gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Betriebskrankenkassen (BKKs) übernehmen häufig 85 bis 100 Prozent der Kosten. Private Krankenkassen zahlen nur nach individueller Antragsstellung.

Weitere Informationen zum Eigenanteil zur Therapie erhalten Sie konkret von uns.

» Formular Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung zum Ausdrucken

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