Rufen Sie uns an! 040 82294483|info@ihre-ernaehrungsberatung-hamburg.de
Essstörungs-Therapie2021-06-25T13:45:09+02:00

Essstörungs-Therapie

“Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.”
Winston Churchill

Unter den Begriff Essstörungen fallen verschiedene Krankheitsbilder. Dazu gehören Magersucht, krankhaftes Gesund-Essen sowie übermäßiger Sport, Ess-Brechsucht, Ess-Sucht und Birgit Schramm Diplom-ÖkotrophologinFressattacken. Bei allen Betroffenen kreisen die Gedanken übermäßig um Essen, Gewicht und Figur. Sie verfügen nicht mehr über ein normales Hunger- und Sättigungsgefühl. Häufig sind sie sich ihrer Krankheit lange Zeit nicht bewusst und überzeugt, das Essproblem selbst lösen zu können. Doch das ist ein Irrglaube. Trotzdem ist es wichtig, dass sich Betroffene selbst für die Ernährungstherapie entscheiden. Zusätzlich ist eine Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten und medizinischen Fachkräften von großer Bedeutung.

Patienten finden bei mir in der Essstörungstherapie die Unterstützung, die sie benötigen. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung aus meiner Praxis und der jahrelangen Mitarbeit auf der Essstörungsstation in der Asklepios Klinik Nord betreue ich Patienten der verschiedenen Essstörungen.

Insbesondere bei folgenden Diagnoseschlüssel (ICD)

F50.0: Anorexia nervosa

F50.3‎: ‎Atypische Bulimia nervosa

F50.4‎: ‎Essattacken bei anderen psychischen Erkrankungen

F50.8‎: ‎Sonstige Essstörungen

 

In der Fachpraxis Ernährungstherapie erfasse ich mittels anerkannter Methoden den Ernährungszustand.

Häufig findet bei Erstkontakt statt:

  1. Einschätzung des Ernährungszustandes
  2. Einschätzung zum Essverhalten
  3. Check der Nährstoffversorgung

Weitere, spätere Instrumente zur Analyse können sein:

  1. Elektronisches Hand-Dynamometer zur Kraftmessung
  2. Optie Diet Programm: Analyse von 37 Inhaltsstoffen inkl. Hauptnährstoffe von 1 – 7 Tagen
  3. Refeeding Analyse/Check

Fragebogen zur Einschätzung des Ernährungszustandes- (SGA) Subjective Global Assessment
Der SGA ist eine einfache, reproduzierbare Methode zur Einschätzung des Ernährungszustandes bei ambulanten Patienten. Es bedarf keinem apparativen Aufwand oder medizinischem Personal für die Durchführung. Auf Grundlage von Anamnese (Gewichtsveränderung, aktuelle Nahrungszufuhr, gastrointestinale Symptome, Leistungsfähigkeit, Grunderkrankung) schätze ich den Ernährungszustand des Patienten ein.

Mit meinem Fachwissen informiere ich die essgestörten Patienten über die körperlichen Folgen der Mangelernährung und deren Behebung. Ich vermittle angemessene Portionsgrößen und erarbeite zusammen mit den Patienten eine Wiederbelebung von Mahlzeitenvariationen, um eine ausgeglichene Nährstoffaufnahme zu garantieren. Ziel der Essstörungstherapie ist es, ein freieres und versorgendes Essverhalten zu aktivieren. Unterstützend biete ich eine Vielzahl von Elementen wie Einkaufstraining, kurze Yogaübung, Meditation und Atementspannung, an.

Worum geht es bei der Therapie konkret?

Egal, um welche Form der Essstörung es sich handelt, es werden folgende Beratungsinhalte, oft mit dem Instrument des Essprotokolls, individuell vermittelt, wie zum Beispiel:

  • Ist -Analyse bzw. Rückmeldung zum Ernährungsprotokoll
  • Was ist überhaupt „gesunde“ Ernährung?
  • Wie sehen die konkreten Empfehlungen für regelmäßige Mahlzeiten aus?
  • Hunger- und Sättigungsmechanismus reaktivieren und stabilisieren
  • Mahlzeitenmengen einschätzen lernen
  • Mangelzustände schrittweise ausgleichen
  • ausreichende Energie- und Nährstoffzufuhr bewusst machen

Die Anzahl der Termine für Ernährungstherapie ist individuell. Da es sich um einen begleitenden Prozess handelt, ist es oft ein länger Zeitraum, der Sicherheit gibt.

Kostenzuschüsse

Krankenkassen bezuschussen die Ernährungstherapie, da Birgit Schramm zertifizierte Ernährungsberaterin beim Berufsverband der Ökotrophologen (Vdoe) ist.

Klienten liefern ein ärztliches Rezept/Überweisung nach § 43 SGB V vor dem ersten Termin zur Bearbeitung des Kostenvoranschlages. Mit einem ärztlichen Rezept/Überweisung werden maximal 5 Beratungen mit 127 -180 Euro von den Gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Betriebskrankenkassen (BKKs) übernehmen häufig 85 bis 100 Prozent der Kosten. Private Krankenkassen zahlen nur nach individueller Antragsstellung.

Weitere Informationen zum Eigenanteil zur Therapie erhalten Sie konkret von uns.

» Formular Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung zum Ausdrucken

Dürfen wir Cookies verwenden, um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können? (Details in unserer → Datenschutzerklärung) Okay