Ernährungsberatung bei EHEC

Der EHEC Erreger hielt im Frühsommer 2011 die Menschen hierzulande in Alarmbereitschaft. Die teilweise lebensbedrohliche Darmkrankheit, die mit blutigen Durchfällen einherging und in einigen Fällen sogar schweres Nierenversagen hervorrief, scheint auf dem Rückzug. Die Folgeschäden, die eine solche Erkrankung jedoch hervorgerufen haben kann, bleiben bestehen.

Durch einen optimalen Ernährungsplan unterstützen wir Ihre Gesundheit nach EHEC und seinen Folgen.

Worauf muss ich achten?

Liegt eine Schädigung der Nieren vor, ist es wichtig eine eiweißarme Ernährung zu wählen. Hierbei ist die Kombination von lebensnotwendigen Eiweißen sehr sinnvoll. Empfehlenswerte Kostformen sind z.B. eine milchhaltig und pflanzlich orientierte Kost oder eine Kartoffel-Ei-Diät. Der individuelle Bedarf und Schweregrad ist ausschlaggebend für die Ernährungsempfehlungen.

Sie sollten, je nach Urinausscheidung, ca. 2 Liter pro Tag trinken. Natrium (Kochsalz) nur beschränkt zuführen. Achten Sie also auf Kochsalz und meiden Sie Fertigprodukte. Das gleiche gilt für Kalium und Phosphat. Meiden Sie vor allem Trockenobst und -gemüse sowie getrocknete Kartoffelprodukte, da sie viel Kalium enthalten. Phosphat findet sich vor allem in Käse, Weizenkleie, Pilzen und Nüssen.

Gerade die Begleiterscheinungen der medikamentösen Therapie nach EHEC mit HUS sind oft mit Übelkeit, Appetitlosigkeit und Erschöpfung verbunden, so dass man alleine kaum einen günstigen Speiseplan zusammen stellen kann- genau das übernehmen wir für die betroffenen Klienten.